Gesund in den Frühling - Die Top 5 Hausmittel gegen Halsschmerzen

Junger Mann mit starken HalsschmerzenIm Frühjahr können die Morgen- und Abendtemperaturen stark von den Tagestemperaturen abweichen. Sprünge von 15 Grad Celsius je nach Tageszeit sind keine Seltenheit. Tagsüber kann es warm und sonnig sein, aber in den Morgen- und Abendstunden ist es trotz erster Sonnenstrahlen noch recht frostig. Schnell ist man falsch gekleidet und die kalten Füße spiegeln sich in akuten Halsschmerzen wider. Hier erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Hausmitteln dem Kratzen im Hals des Garaus machen.

Halsschmerzen schon im Anfangsstadium bekämpfen!

Traditionelle Hausmittel eigenen sich bestens, um Halsschmerzen schon im Anfangsstadium erfolgreich den Kampf anzusagen. Natürliche Kräuter, wie Kamille und Salbei können bei beginnenden Halsschmerzen gleich zweifach verwendet werden. Man kann sich einen Tee aus beiden Kräutern brühen und diesen den Tag über verteilt trinken. Gleichzeitig kann man einen Kräutersud aus Salbei und Kamille zum Gurgeln verwenden. Der Kräutersud wird einfach etwas kräftiger gekocht als der Kräutertee. Besonders wirksam wird ein Kräutertee und Gurgelsud, wenn zusätzlich noch frischer Ingwer der Kräutermischung zugefügt wird.

Teebaumöl, ein altbewährtes Hausmittel

Ätherisches Teebaumöl ist eines der vielseitigsten Hausmittel. Teebaumöl wirkt nicht nur gegen Pilze und Bakterien sondern auch gegen Viren (siehe Apotheken Umschau). Etwa 20 bis 30 Tropfen Teebaumöl auf ein Schnapsglas Wasser reichen für eine Gurgellösung aus. Bei Bedarf sollte das Gurgeln 2 bis 3 Mal täglich wiederholt werden. Durch das Gurgeln mit verdünntem Teebaumöl können auch Folgeerkrankungen, wie Husten, Heiserkeit und Erkältungen, abgewendet werden. Wechselweise kann auch mit Salzwasser gegurgelt werden. Hierfür nimmt man einen Teelöffel mit Salz auf ein Glas lauwarmes Leitungswasser. Generell ist wichtig ist, dass die Schleimhäute immer gut befeuchtet werden. Deshalb gilt es auch, viel zu trinken.

Hausmittel aus der Küche

Halswickel haben sich schon seit Jahrhunderten bewährt. Für die meisten Halswickel kann man die passenden Zutaten in der Küche finden. Gekochte Kartoffeln (zerdrückt), Quark, Senf- und Leinsamenkörner eigenen sich hervorragend für Halswickel. Werden Senf- oder Leinsamen als Hausmittel gegen Halsschmerzen verwendet, werden diese geschrotet (1 Teil Leinsamen, 4 Teile Senfkörner) und mit Wasser zu einem dicken Brei gekocht. Dieser Brei wird auf ein Trockentuch gegeben und um den Hals gewickelt. Quark oder Kartoffeln werden ebenfalls warm auf ein Mulltuch gegeben, und als Halswickel verwendet. Hierbei sollte das Mulltuch mit der lindernden Füllung direkt am Hals liegen. Danach ein dünnes Baumwolltuch umwickeln und mit einem dickem Wollschal enden. Wichtig hierbei ist, dass der Wickel bei Erwärmen sofort ausgetauscht wird.

Hausmittel gleich bei den ersten Anzeichen von Halsschmerzen verwenden

Damit eine Therapie mit altbewährten Hausmitteln wirksam sein kann, sollten diese gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkrankung eingesetzt werden und bei Beschwerden regelmäßig verwendet werden. Zusätzlich werden Ruhe und Schonung sowie der Verzehr zahlreicher Vitamine empfohlen. Auf dem Gesundheitsportal gesundheit-im-netz.net finden Sie weitere Tipps zu beliebten Hausmitteln.

 

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