Mit systemischer Therapie zum Erfolg - wie ich Depressionen lindern kann

systemische therapieSystemische Therapie, dieser Begriff ist seit einiger Zeit wieder hoch im Kurs. Gerade bei Depressionen, die tief verwurzelt sind, ist diese Art der Heilmethode angemessen. Was aber, versteht man unter der Systematischen Therapie?

Definition

Die Systemische Therapie ist aus der klassischen Familientherapie entstanden. Die Anfänge lassen sich bis in die 1950er Jahre zurückverfolgen. Ausschlaggebend für diese Therapiemethode, ist die große Methodenvielfalt, mit welcher der Therapeut agieren kann. Die Behandlung kann somit, an das Klienten System angepasst werden. Ein weiteres Merkmal, ist das hypothesengenerierte Vorgehen. Dieses ist oftmals der Anstoß für die Patienten, andere Wege zu probieren und von gewohnten abzuwandeln. Bei der Systemischen Therapie, fungiert der Therapeut als Konstante der Allparteilichkeit. Er schlüpft in die Rolle eines Vermittlers und zugleich eines Tippgebers. Während der gesamten Therapie, steht der Patient im Vordergrund, es wird stets lösungsorientiert gearbeitet.

Verlauf der Therapie

Ein wichtiger Punkt, der sich über den kompletten Verlauf dieser Therapieform zieht, sind die zirkulären Fragen die erarbeitet werden. Das heißt, es wird eine Fragetechnik angewandt, die zur Aufstellung und Überprüfung von Hypothesen führt. Des weiteren beginnt mit der Therapie eine Einleitung von Veränderungen, im Leben der Betroffenen. Gleich zu beginn, werden alle Familienmitglieder, die hierbei involviert sind, befragt. Danach werden die Hypothesen und die dazugehörigen Lösungen, die in Frage kommen, gemeinsam erarbeitet.

Hinweis

Die Systemische Therapie ist nicht einhundert prozentig, im Antragsverfahren der Krankenkassen enthalten. Grund ist die fehlende Anerkennung von Wirkungsbelegen nach ICD-10-Kriterien. Dennoch wird diese Therapieform in der Kinder- und Jugendpsychiatrie vermehrt genehmigt und angewandt. In einzelnen Kliniken, ist sie zudem ein Bestandteil allgemeiner Heilmethoden.

Fazit

Bei der Form der Systemischen Therapie werden, alle betreffenden Mitglieder einer Familie, involviert. Der Patient muss nicht allein eine Veränderung seiner Lebensumstände herbeiführen, sondern es wird mit dem gesamten Umfeld bzw. persönlichem System, gearbeitet. Obwohl diese Methode noch nicht vollständig gesetzlich anerkannt ist, lassen sich in vielen Fällen positive Wirkungen beobachten. Systemische Therapie Freiburg, bieten als renommierte Universitätsstadt mannigfaltige Angebote dafür. Aber auch andere Einrichtungen, haben sich bereits auf diese Therapieform spezialisiert.

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