Pflegefall – Wer zahlt wenn es ernst wird?

Man silhouetteGerade ältere und hilfsbedürftige Menschen sind angewiesen auf Menschlichkeit und Wärme. Im Zuge der ständig größer werdenden Zahl älterer und somit auch pflegebedürftiger Mitbürger scheint dies leider nicht mehr selbstverständlich. Anonymisierung und unzureichende Pflege durch zu wenig und häufig leider auch überfordertes Personal in den Heimen sind stattdessen trauriger Normalfall geworden. Die Option, pflegebedürftige Angehörige zu Hause zu behalten, erscheint als sehr sinnvolle Alternative. Aber worauf muss in finanzieller Hinsicht geachtet werden?

Ambulante Pflegedienste als Hilfe

Für die Versorgung und Pflege eines kranken Angehörigen innerhalb der eigenen vier Wände kann ein Pflegedienst in Anspruch genommen werden, da im Regelfall auch die eigene Familie durch die anspruchsvolle Aufgabe belastet wird. Niemand sollte dieser Aufgabe allein nachgehen müssen.

Hilfe bei Pflegefällen im Haushalt kann beispielsweise das Pflegeangebot bei Linara bieten. Die Kosten dieses ambulanten Pflegedienstes sind sehr transparent gehalten und werden übrigens erst veranschlagt, wenn die Betreuungsperson fest steht. Danach wird ein vorher vereinbarter Tagessatz gezahlt, welcher sich an der individuellen Situation der zu pflegenden Person orientiert. Eine kostenlose telefonische Beratung zur 24-Stunden-Pflege steht ebenfalls zur Verfügung.

Kostenübernahme - ja oder nein?

Zunächst müssen die für die Pflege aufkommenden Kosten von der Rente bzw. von dem Ersparten der pflegebedürftigen Person gezahlt werden. Für eine optimale Kostendeckung reicht dies oftmals jedoch nicht aus. Sollte dies der Fall sein, kann an verschiedenen Stellen ausgeholfen werden:
Durch das Festlegen einer Pflegestufe kann pro Monat ein bestimmter Betrag an Pflegegeld von der Pflegekasse beantragt werden. Wichtig ist hierbei, die passendste der drei Stufen - von "erheblich pflegebedürftig" über "schwer pflegebedürftig" bis "schwerst pflegebedürftig" zu ermitteln. Durch Bezug dieses Pflegegeldes können die Kosten der ambulanten Dienste gedeckt werden.

Werden zusätzliche Hilfsmittel (z.B. Rollstuhl oder Medikamente) benötigt, kann auch die zuständige Krankenkasse kontaktiert werden. Sollten noch weitere Kosten aufkommen, die nicht ohne Weiteres gedeckt werden können, kann auch beim Amt für Soziale Dienste ein Antrag auf Kostenübernahme gestellt werden. Des Weiteren ist es auch möglich, beim Sozialamt einen Antrag auf Sozialhilfe nach den Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XII (SGB XII) zu stellen.