Die Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung sollte umfassend erfolgen

Mann mit NasennebenhöhlenentzündungGerade in der kalten Jahreszeit leiden viele unter Husten, Schnupfen oder Heiserkeit. Diese Symptome können als Ursache einen ganz simplen grippalen Infekt haben, werden jedoch auch die Nasennebenhöhlen in Mitleidenschaft gezogen, sollte man seiner Erkrankung mehr Beachtung schenken und notfalls einen Arzt aufsuchen.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist meist unkompliziert

Wer an einer Sinusitis, also einer Entzündung der Nasennebenhöhlen erkrankt, der leidet meist zuerst unter normalen Schnupfen oder einer Rachenentzündung. Typische Symptome sind allerdings gelb-grünes Nasensekret, Gesichtsschmerzen und starke Kopfschmerzen sowie eine eingeschränkte Geruchs- und Geschmackswahrnehmung. Auch die Nasenatmung ist beeinträchtigt, wobei Patienten meist eine Art Stauungsgefühl im Gesicht empfinden. Da eine Nasennebenhöhlenentzündung sehr leicht chronisch werden kann, ist es ratsam, bereits kurz nach Auftreten der Symptome einen HNO-Arzt aufzusuchen. Fachärzte, die auf die Behandlung von Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen spezialisiert sind, können die Diagnose erstellen und wirksame Maßnahmen einleiten.

Besuch beim Arzt ist ratsam

Hinweise, ob eine Nasennebenhöhlenentzündung vorliegt, erhält der Arzt meist bereits bei der Schilderung der typischen Beschwerden. Profunde Experten wie sie unter anderem auf http://hnoamtheater.de/ zu finden sind, untermauern ihre Diagnose durch eine entsprechende Computertomographie sowie einer Spiegelung der Nebenhöhlen. Dadurch kann vor allem auch das Ausmaß der Entzündung eingestuft und die entsprechende Behandlung abgestimmt werden. Lediglich in speziellen Situationen wie etwa einer vorhandenen Schwangerschaft wird auf ein CT verzichtet und statt dessen eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Diese zeigt auch auf, ob im Nasenbereich Fehlbildungen vorliegen.

Therapie muss individuell abgestimmt werden

Wenn es um eine erfolgreiche Behandlung einer Nasennebenhöhlenentzündung geht, so muss in erster Linie festgestellt werden, ob es sich um eine akute oder eine chronische Erkrankung handelt. Bei einer akuten genügt meist eine Therapierung mittels Nasenspray und unterstützenden Maßnahmen wie Inhalationen, Rotlichtbestrahlungen oder die Einnahme von Medikamenten mit pflanzlichen Wirkstoffen. Hier ist der Stoff Cineol erwähnenswert, der als Bestandteil von Eukalyptus Linderung verschaffen kann. Auch Enzian ist ein beliebter Inhaltsstoff von Präparaten, die im Erkrankungsfall verschrieben werden. Ist die Nasennebenhöhlenentzündung bereits chronisch, helfen Nasensprays, die Cortisol enthalten. Bleibt auch diese Form der Behandlung ohne Erfolg, hilft nur mehr eine Operation, etwa eine Entfernung bestehender Nasenpolypen.

Eine Nasennebenhöhlenentzündung ist unangenehm aber nicht gefährlich

Wer an einer Sinusitis erkrankt und diese angemessen und rechtzeitig durch einen Facharzt behandeln lässt, der kann seine Erkrankung schnell in den Griff bekommen. Mit den richtigen Medikamenten und viel Ruhe verschwinden die Symptome und Schmerzen rasch wieder und die Nase wird wieder frei zum Atmen.

Bildquelle: © apops - Fotolia.com