Medizinische Fußpflege

Sie tragen uns durchs Leben und werden dennoch meist sträflich vernachlässigt: Unsere Füße. Und obwohl viele Menschen unter Problemen wie Hornhaut und Hühneraugen leiden, gehen doch die Wenigsten zur medizinischen Fußpflege.

Nicht einfach nur Nägel lackieren

Während die kosmetische Fußpflege den gesunden Fuß pflegt und erhält und ihn mit Dekorativkosmetik behandelt, geht die medizinische Fußpflege viel weiter. Hier kann auch der kranke Fuß behandelt werden. Dazu gehört das Erkennen und Behandeln von Nagel- und Hautveränderungen genauso wie Bewegungs- und Massagetherapie. Die Entfernung von störenden Hornhautschwielen, verformten und eingewachsenen Fußnägeln, Warzen und Hühneraugen gehört zum Standard. Darüber hinaus erhält man Beratung zur richtigen Pflege von Füßen, dem Einsatz von Salben, Bandagen und Badezusätzen.

Vorbeugen anstatt leiden

Das Schönste: regelmäßige medizinische Fußpflege verhindert, dass Beeinträchtigungen überhaupt auftreten. Bei der Fußpflege werden Probleme erkannt und Beratung zur Verbesserung der Situation geleistet. So kann anhand von Druckstellen und Schwielen eine Fehlstellung festgestellt und Maßnahmen zur Entlastung von schmerzhaften Stellen getroffen werden. Man sollte auch nicht unterschätzen, dass eine harmlose Hornhaut schwerwiegende Folgen haben kann. Die Hornhaut schmerzt beim Gehen, man weicht dem Druck aus, belastet andere Teile des Fußes und entwickelt so nach und nach eine schiefe Haltung, die zu Rückenschmerzen führt.

Die Füße sind die Basis unseres Bewegungsapparates und sollten nicht vergessen werden. Schmerzfreies Gehen sollte selbstverständlich sein und der Weg dahin ist sehr einfach. Regelmäßige medizinische Fußpflegebehandlungen sind angenehm und mit geringem Zeitaufwand verbunden. So verhelfen Sie dem ganzen Körper zu Wohlbefinden.