Altes und neues Wissen in der Medizin

Wir wollen alle gesund sein und unser Leben genießen. Doch schon immer ist auch die Krankheit ein Teil unseres Lebens. Manchmal reicht eine dicke Erkältung, wir sind sofort unleidlich und ziehen uns mit Tee aufs Sofa zurück. Doch eigentlich wissen wir, dass die Erkältung kein Beinbruch ist und nach ein paar Tagen sind wir wieder fit. Der Beinbruch selbst wirft jeden schon stärker aus der Bahn – für mindestens vier Wochen sind alle Pläne über den Haufen geworfen und eine Menge Schmerzen und Ärger lassen uns stöhnen. Welche Medizin hilft jetzt? Auch wieder ein Tee, zumindest um ruhig zu werden und sich besser zu fühlen. Die alten Heilmittel wie Tees und Salben werden niemals unmodern. Der Mensch greift seit Jahrtausenden auf sie zurück. Medizin für die Seele und den Körper wurde zu jeder Epoche geschätzt.

Die Klosterheilkunde bleibt aktuell

Noch heute sind die alten Heilmittel der Klosterfrauen wichtig für uns. Wir können viele Heilpflanzen nutzen und haben damit starke Helfer, die schon Hildegard von Bingen aufgelistet hat. Wurden früher aus Weidenrinde schmerzstillende Mittel gewonnen, so ist unser Aspirin heute im Grunde nicht viel anders. Zur Heilung von Wunden verwendete man Schafgarbe – bis heute wird diese Pflanze dafür genutzt. Außerdem finden Sie Schafgarbe in Gesichtscremes und ihre Eigenschaften sind ähnlich der Kamille. Das alte Wissen unterstützt inzwischen die moderne Medizin. Wir brauchen beides, altes und neues Wissen, denn natürlich will niemand mehr zum Bader gehen, der den schmerzenden Zahn vor Publikum zog, wenn nichts mehr half.

Fortschritte der Wissenschaft in der Medizin

Wir schätzen unseren technischen Fortschritt, der auch in der Medizin vieles vereinfacht hat und viel bessere Behandlungen als früher ermöglicht. Das Röntgen geben wir nicht mehr her. Und selbst solch eine Kleinigkeit wie die Allergiespritze ist für den Heuschnupfengeplagten eine Wohltat. Tausende Beispiele könnten verdeutlichen, wie sehr unser modernes Wissen den Menschen hilft. Eines noch: Der Zuckerkranke bekommt exakte Ratschläge und die für ihn richtige Medizin, er muss sich nicht mehr auf die vage Diagnose des Medizinmannes verlassen. Früher stellte man den Urin des Patienten ins Freie – zog er Bienen oder Käfer an, so vermutete man die Zuckerkrankheit.

Aus einer Sparte Medizin haben sich mittlerweile viele Fachrichtungen entwickelt. Wir profitieren von unseren Fachärzten und sind über ihr Spezialwissen froh.
Gibt es eigentlich etwas, was die Medizin nicht kann? Ja, ein paar Dinge wären noch offen. So gibt es keine Medizin für ein glückliches Leben, da muss jeder sein eigenes Rezept finden.