Im Alter würdevoll leben – so sorgen Sie vor

Rentnerpaar beim HerbstspaziergangWissenschaftler warnen schon seit langem davor, dass Deutschland in den nächsten 20 Jahren eine verstärkte Altersarmut droht. Die Ursache dafür liegt in der demografischen Entwicklung. Immer weniger Kinder werden in Deutschland geboren, während die Zahl der älteren Menschen ständig wächst. Der Generationenvertrag, der über Jahrzehnte die Altersversorgung der deutschen Bevölkerung gesichert hat, läuft zunehmend aus dem Ruder.

Betriebliche Vorsorge

Die Folge ist, dass zukünftig bei einer steigenden Rentenversicherung die staatliche Rente sinkt. So sollte sich jeder, der seinen verdienten Ruhestand im Alter sorgenlos genießen will, frühzeitig über Alternativen beziehungsweise Ergänzungen der staatlichen Alters- und Pflegevorsorge beraten lassen. Nähere Informationen zur Pflegevorsorge finden Sie auch unter http://www.im-alter-sorglos.de/. Für jeden Arbeitnehmer besteht ein gesetzlicher Anspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Betriebe, die nicht in der Lage sind, die Betriebsrente vollständig selber zu finanzieren, müssen die Vermittlung einer externen Finanzierung, wie zum Beispiel einer Pensionskasse, organisieren. Bei solchen externen Formen können sowohl der Arbeitnehmer als auch der Arbeitgeber flexibel einzahlen. Flexibel bedeutet, dass die Beiträge der aktuellen finanziellen Situation angepasst werden; bei hohem Einkommen wird mehr, bei niedrigem weniger eingezahlt.

Staatlich geförderte private Vorsorge

Seit dem Jahr 2002 wurde in Deutschland die sogenannte Riesterrente eingeführt. Hierbei handelt es sich um einen staatlich geförderten Sparvertrag, der der Altersvorsorge dient. Die Höhe der Zusatzrente ist abhängig von dem jeweiligen Anbieter und der Anlageform. Insgesamt unterscheidet man dabei grundsätzlich drei verschiede Arten der Riesterrente. Für jüngere Arbeitnehmer bietet sich das Riester-Fondsparen an. Für Arbeiternehmer im Alter zwischen 40 bis 45 Jahren ist die Riesterrentenversicherung am geeignetsten, während sich für Arbeitnehmer über 45 Jahren das Riester-Banksparen empfiehlt. Für Freiberufler und Selbständige gibt es seit 2005 die sogenannte Rürup-Rente, die nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert.

Eigentum als Möglichkeit der Altersvorsorge

Viele Arbeitnehmer sehen im Erwerb von Wohneigentum eine Möglichkeit, für ihr Alter vorzusorgen. Der Gedanke dahinter ist, im Alter die meist hohen Mietkosten zu sparen. Es wird jedoch übersehen, dass eine Immobilie ebenfalls ständige Kosten verursacht. Trotzdem gilt der Immobilienbesitz als eine gute Anlage für das Alter. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Geld in Aktien zu investieren. Seit dem Jahr 1998 gibt es einen Investmentfonds bei Banken, der auf Altersvorsorge spezialisiert ist und strenge Regeln erfüllen muss, um die Altersvorsorge zu sichern. Diese Fonds nennen sich „AS-Fonds“.


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