Was tun bei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit

Doctor Patient RelationshipBei Verdacht auf eine Geschlechtskrankheit sollte auf jeden Fall zuerst der Hausarzt aufgesucht werden. Nur so kann eine fachkundige Diagnose gestellt werden, die Aufschluss gibt. Doch was ist eine Geschlechtskrankheit überhaupt? Woran erkenne ich sie und wie kann ich mich schützen?

Die am öftesten auftretenden Geschlechtskrankheiten sind Tripper und Syphilis, beide Krankheiten sind hoch ansteckend. Vor allem Menschen mit ständig wechselnden Geschlechtspartnern sind gefährdet und sollten sich schützen. Die beste und einzige Möglichkeit sich wirksam zu schützen ist die Benutzung eines Kondoms. Ebenso wichtig ist aber auch die offene Kommunikation mit dem Partner. Niemand sollte sich zurückhalten, seine Angst vor einer Ansteckung auszusprechen, denn oft ist diese durchaus begründet.

Wer beim Wasserlassen ein Stechen und Brennen spürt, der sollte ebenfalls einen Arzt aufsuchen. Dies kann immer ein Anzeichen für eine Geschlechtskrankheit sein. Nachfolgende sind die verschiedenen Geschlechtskrankheiten aufgelistet.

Tripper

Tripper ist eine seit alters her bekannte Geschlechtskrankheit. Wer beim Wasserlassen merkt, dass sein Urin schleimig und eitrig ist und zudem übel riecht, der sollte sofort mit seinen Beschwerden zum Arzt gehen. Bei Frühbehandlung dieser Erkrankung bestehen die besten Heilungschancen, bei zu später Behandlung besteht die Gefahr des chronischen Trippers die zur Unfruchtbarkeit des Betroffenen führen kann.

Syphilis

Meistens wird diese Krankheit durch Geschlechtsverkehr übertragen. Es kann aber auch jede andere Körperstelle bei der eine Wunde vorhanden ist in Frage kommen. Die Übertragung findet jedoch ausschließlich durch direkten Körperkontakt statt. Die Ansteckung macht sich durch Auftreten eines kleinen roten Geschwürs im Genitalbereich bemerkbar. Zudem treten in der Leistengegend Lymphknoten auf. Sollten solche Anzeichen erkannt werden, muss unverzüglich ein Arzt konsultiert werden. Zu späte Behandlung kann schlimmstenfalls zu Zerstörung des Rückenmarks und zu Lähmungen führen. Auch das Gehirn kann befallen werden wobei fortschreitende Geistesschwäche die Folge ist.

Neben diesen beiden weit verbreiteten Geschlechtskrankheiten gibt es jedoch noch eine Vielzahl weiterer, durchaus weniger bekannter, jedoch teilweise nicht ungefährlicher Krankheiten. Folgende Informationen können bei der vertiefenden Auseinandersetzung mit dem Thema Geschlechtskrankheiten hilfreich sein:

Eine der eher exotischen Geschlechtskrankheiten nennt sich Lymphogranuloma inguinale. Diese Geschlechtskrankheit kommt fast nur in tropischen Ländern vor. Erreger dieser unangenehmen Krankheit sind Chlamydien. Etwa zwei bis drei Wochen nach der Ansteckung treten an den Geschlechtsteilen geschwürartige Wunden auf. Wer solche Anzeichen bei sich erkennt, der sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen um Schlimmeres zu verhindern.