Burn Out – eine Volkskrankheit

Fire"Burn - Out" - Der Begriff scheint das Schlagwort der modernen Epidemie zu werden. Waren es früher vor allem Erkrankungen aufgrund von Viren und Bakterien, so leidet die moderne Gesellschaft vor allem an den Konsequenzen einer dauerhaften, hohen Belastung, kurzum: Stress. Wie äußert sich jedoch ein tatsächliches Burn-Out im Gegensatz zum normalen "Alltagswahnsinn"? Worin liegen die Ursachen? Und wie sieht eine effektive Behandlung aus?

Definition und Ursachen von Burn Out

Als Burn - Out wird ein dauerhaft anhaltender Zustand psychischer und physischer Erschöpfung beschrieben, der aus einer länger anhaltenden hohen Belastung resultiert. Der englische Begriff beschreibt dies sehr bildlich als "Ausgebrannt". Die Ursache muss dabei nicht immer aus einer belastenden Arbeit bestehen. Auch Hausfrauen und Mütter, deren Alltag wenig Zeit für Entspannung lässt, können betroffen sein. Genauso wie Schüler, die aufgrund eines straffen Lehrplanes und eines sehr leistungsorientierten Schulsystems stets überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen sollen. Der stress alleine muss jedoch nicht unbedingt ein Burn-Out-Syndrom auslösen. Als begünstigende Faktoren sind zudem ein geringes Selbstwertgefühl und instabiles privates Umfeld zu nennen.

Symptome und Behandlung

Auch wenn "Burn - Out" keine offizielle Diagnose ist, so lassen sich doch einige Symptome feststellen, die auf dieses Syndrom hinweisen. Eine anhaltende Erschöpfung ist nur eines davon. Zudem klagen Patienten meist über eine nachlassende Leistungsfähigkeit. Auch eine höhere Reizbarkeit und größere Ängste sind zu verzeichnen. Als körperliche Auswirkungen werden häufig Schlafstörungen und Schmerzen in Rücken und Kopf genannt. Ein Rückzug aus dem sozialen Umfeld erscheint dann oft als logische Konsequenz, fördert jedoch nur noch das Gefühl der inneren Leere. Um diese Effekte des Burn - Outs effektiv behandeln zu können, ist eine Dreiteilung notwendig. Zum einen ist eine Psychotherapie (weitere Informationen zur Psychotherapie, z.B. in Berlin) sinnvoll. Zum zweiten kann diese möglicherweise mit Medikamenten wie schlaffördernden Mitteln oder Antidepressiva unterstützt werden. Zum Dritten müssen die Betroffenen aber auch eigenständig an ihrer Persönlichkeit und ihren Einstellungen arbeiten. Erwartungen sollten reduziert werden, Pausen hingegen erhöht. Das soziale Umfeld sollte gestärkt und die belastenden Situationen verändert werden.

Die Fälle von Burn-Out, einem Gefühl von "Ausgebrannt sein" nehmen zu. Um die vielfältigen psychischen und physischen Anzeichen zu bekämpfen, sind neben einer Psychotherapie und Medikamenten auch eine Veränderung der eigenen Lebenseinstellung und -situation notwendig.