Augen Laser OP – Lichtblick im dunklen Tunnel?

Viele Menschen leiden unter ihrer schlechten Sehkraft. Gerade diejenigen, die sehr „schlechte“ Augen haben, denen aber eine Brille nicht sonderlich gut steht, fühlen sich häufig stark gehandicapt. Wenn dann auch noch die Kontaktlinsen nicht vertragen werden, ist das Unglück perfekt. Sich seine Augen lasern zu lassen stellt dann häufig eine Möglichkeit dar, wieder mehr Lebensfreude zu erlangen.

Was steckt dahinter?

Grundsätzlich kann sich jeder Mensch mit Sehschwäche die Augen lasern lassen. Einschränkungen gibt es nur durch das Ausmaß der Sehschwäche. Bei Kurzsichtigkeit kann die Laser OP bis zu -10 Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis zu +4 Dioptrien und bei Stabsichtigkeit bis zu -3 Dioptrien durchgeführt werden. Des Weiteren ist es notwendig, dass die Sehschwäche auf einem konstanten Niveau verweilt. Aus diesem Grund können auch keine Kinder oder Jugendliche, bei denen sich die Sehkraft unter Umständen noch selbstständig verändert, auf diese Art behandeln lassen.

Was gibt es für Methoden?

Nach einer ausführlichen Voruntersuchung wird durch den behandelnden Arzt die Behandlungsmethode festgelegt. Hier gibt es insbesondere drei Methoden, die in der Praxis vermehrt angewandt werden. Die gängigste dabei ist die sogenannte LASIK-Methode. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie fast schmerzlos ist und der Eingriff schnell abheilt. Voraussetzung für die Durchführung dieser Laser-Methode ist allerdings, dass die Hornhaut des Patienten dick genug ist. Ist diese nicht dick genug, so muss eine andere Methode angewandt werden. In diesem Fall wird dann meist zur LASEK-Methode tendiert. Die Problematik bei LASEK ist die, dass sich die Sehkraft erst 2-4 Wochen nach Behandlung einstellt. Zusätzlich ist sie im Gegensatz zu LASIK nicht schmerzfrei.
Des Weiteren gibt es noch die PRK-Behandlungsmethode für Patienten mit dünner Hornhaut. Diese ist allerdings noch ein Stück schmerzhafter und kommt daher nur noch selten zum Einsatz.

Behandlungserfolg garantiert?

Der Stand der Medizin ist heute im Bereich der Augen Laserbehandlung bereits so weit vorangeschritten, dass sich ein 90%iger Behandlungserfolg einstellt.
Für Menschen, die also sehr unter ihrer Sehschwäche leiden und evtl. auch keine Kontaktlinsen nutzen können, die eine Laserbehandlung somit eine Überlegung wert. In der Regel zahlt die Krankenkasse die OP allerdings nicht, sodass der Eingriff auch rein aus Kostensicht gut überlegt werden sollte.